Germering (jm). Wer das Bewegungsstudio von Claudia Klammer in der Josef-Kistler-Straße in Germering zum ersten Mal betritt, wird wohl seinen Augen nicht trauen. Nicht gestählte Muskeln und straffe Haut, sondern reife Damen und Herren in Alltagskleidung prägen das Bild. Denn das neue Feelgood Center bietet ein völlig anderes Bewegungskonzept an: eines für jene Menschen, die sich in einem normalen Fitnesscenter nicht richtig aufgehoben fühlen, aber sich trotzdem zu regelmäßiger Aktivität motivieren möchten.
Nach Skandinavien und Österreich hat das Wohlfühl-Trainingskonzept von Feelgood jetzt auch in Bayern voll eingeschlagen. So auch bei Claudia Klammer, die als Heilpraktikerin selbständig ist und in Germering eines der ersten von insgesamt drei bayerischen Feelgood Centern betreibt. Mit großem Zuspruch aus allen Altersschichten.

Claudia Klammer erklärt ihren Mitgliedern – hier Dieter Kuttenberger – in ihrem Feelgood Center Germering genau, wie die einzelnen Geräte funktionieren. Foto: Markus Huber/Feelgood
In 40 Minuten den ganzen Körper bewegen und kräftigen
Feelgood ist ein niederschwelliges Bewegungskonzept, das in Norwegen entwickelt wurde und im Jahr 2019 vom österreichischen Sportwissenschaftler Erich Wagner und dem Norweger Andreas Hartz auch im Alpenraum eingeführt wurde. Es basiert auf einem gelenkschonenden Zirkeltraining auf zwölf motorisierten Geräten, das Mobilität, Kraft und Beweglichkeit fördert. In nur rund 40 Minuten wird dabei der gesamte Körper mobilisiert, gedehnt und gekräftigt. Das alles funktioniert ganz ohne Leistungsdruck und benötigt kaum Vorkenntnisse. Ein weiterer Fokus liegt auf sozialen Kontakten und lockerem Austausch, der in eigens geschaffenen Begegnungszonen gefördert wird.
„Gerade bei der Generation 55+ kommt das hervorragend an, denn hier können alle ohne Leistungsdruck ihren Körper, aber auch ihren Geist fit halten und sich mit Gleichgesinnten austauschen“, sagt Claudia Klammer.

Spaß an der Bewegung und am gemeinsamen Training haben die Mitglieder, die sich im Feelgood Center Germering bei Claudia Klammer fit halten. Foto: Markus Huber/Feelgood
Den Rollator in die Ecke stellen
Das Besondere am Feelgood-Konzept ist seine Flexibilität: „Wer Krafttraining machen will, kann sich bei uns natürlich ordentlich anstrengen. Die älteren Mitglieder profitieren dagegen in erster Linie von der motorischen Unterstützung der Geräte. So kann sich jeder ganz nach seinen Bedürfnissen belasten oder durchbewegen lassen“, sagt Klammer. So wie zum Beispiel ein 70-jähriger Mann, der anfangs mit dem Rollator ins Center kam. „Ihm hat die Bewegung so gutgetan, dass er jeden Tag gleich zweimal zu uns gekommen ist. Nach einigen Wochen hat er dann den Rollator in die Ecke gestellt, denn den braucht er seitdem nicht mehr“, schmunzelt Klammer.

Feelgood – der Name ist Programm im Feelgood Center von Claudia Klammer in Germering. Das gilt auch für Franz Egger, der hier von Feelgood-Instruktorin Anschi Hutter in die nächste Übung eingewiesen wird. Foto: Markus Huber/Feelgood
Neue Mitglieder durch Mund-zu-Mund-Propaganda
Geschichten wie diese sind es, die den Erfolg von Feelgood ausmachen und über Mund-zu-Mund-Propaganda immer mehr Mitglieder anlocken. Weltweit gibt es mittlerweile über 150 Feelgood Center, im deutschsprachigen Raum ist Österreich mit mehr als 50 Centern führend.
Mit über 90 noch ins Feelgood-Studio
Über ihre in Salzburg lebenden Eltern wurde auch Claudia Klammer auf die neue Art der Bewegung aufmerksam. „Meine Mutter hat mir irgendwann am Telefon erzählt, dass mein Vater jetzt in so ein neues Fitnessstudio geht. Dreimal in der Woche. Mit 91. Da war ich erst einmal sprachlos.“ Klar, dass sie es sich gleich vor Ort angeschaut hat – und dann vom Konzept so überzeugt war, dass sie die neue Art des generationsübergreifenden Bewegungstrainings nun auch an ihrem Wohnort in Germering anbietet.

Nicht nur das Training steht im Feelgood Center Germering im Fokus, sondern auch das gesellige Beisammensein. Foto: Markus Huber/Feelgood
Den ganzen Körper bewegen
Auch dort kommt Feelgood richtig gut an. Der speziell entwickelte Trainingszirkel mit motorisierten Geräten ermöglicht ein sicheres und einfaches Training. In rund 40 Minuten können die Anwender ihren gesamten Körper aktivieren. „Dank der unterschiedlichen Powerstufen ist es wirklich egal, wie alt und fit sie sind“, so Claudia Klammer. Für alle gilt: Ihre Muskeln werden gestärkt, die Gelenke mobilisiert und die Beweglichkeit deutlich verbessert. Trainiert wird bei Feelgood übrigens ganz unkompliziert in bequemer Freizeitkleidung – einfach, zeitsparend und alltagstauglich.

Freuen sich über das positive Feedback ihrer Mitglieder: Anschi Hutter und Claudia Klammer vom Feelgood Center Germering. Foto: Markus Huber/Feelgood
Auch mental fit bleiben
Die Bandbreite der Anwender ist sehr groß. Das jüngste Mitglied im Feelgood Center Germering ist 32 Jahre alt, das älteste 94. Warum die Feelgood-Fangemeinde immer größer wird, liegt für Clauda Klammer auf der Hand. „Das Training macht wirklich etwas mit den Anwendern. Sie merken, dass sie beweglicher werden, dass die Muskeln fester werden, sie einfach fitter sind und dass das Training ihnen nicht nur körperlich, sondern auch mental guttut.“
Wer die neue Art der Beweglichkeit unverbindlich testen will, kann sich bei Claudia Klammer zum kostenlosen Probetraining anmelden. Am besten per Telefon unter 01556 507 2187.